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Ausflugsziele

Karlstejn 31 km südwestlich von Prag
Karlstein wurde von Karl IV als Befestigung im 14. Jahrhundert angelegt, um die Kronjuwelen zu schützen. Umfangreiche Rekonstruktionen, die dem Schloss sein jetziges Aussehen gaben, wurden durchgeführt im 19. Jahrhundert. Die Wände der Heilig-Kreuz-Kapelle sind mit Halbedelsteinen ausgelegt und mit 27 Gemälden der Heiligen vom Meister Theodorikus (1348-67) geschmückt. St. Katharina Kapelle war einst private Betraum des Kaisers. Im Wohnpalast ist heute ein Museum.

Konopistě 45 km südlich von Prag
Schloss am Rande der Kreisstadt ßene�v. Ursprünglich Burg vom Typ französischen Kastells mit vier Türmen aus der Zeit um 1300. 1889-94 war das Schloss im Besitz des österreich-ungarischen Thronfolgers Franz Ferdinand I. 1914 fand hier die geheime Beratung mit dem deutschen Kaiser Wilhelm II. statt. Innen wertvolle Waffen-Sammlung (4 682 Exemplare!!). Englischer Park und Rosengarten.

Křivoklát 55 km westlich von Prag
Burg auf einem Felsvorsprung über dem Tal des Rakovník Baches. Schon zu Beginn des 12. Jahrhunderts stand hier das Holzjagdschlösschen der böhmischen Fürsten. Eine Reihe von gotischen Umbauten. In den Jahren 1319-23 und 1333 weilte hier der spätere König Karl IV. Im 16. Jahrhundert diente die Burg als Staatsgefängnis. Dominant ist der 32 m hohe Turm aus dem 13. Jahrhundert. Burgpalast (Ausstellung über die Entwicklung der Burg, Königinnenzimmer, Bibliothek, Ausstellung spätgotischer Plastiken und Malereien) Schloßkapelle mit wertvollem Altar, Gefängnis – mittelalterliche Folterwerkzeuge.

Kutná Hora 65 km östlich von Prag
Im Mittelalter zweitbedeutendste Stadt Böhmens, zeitweiliger Sitz der böhmischen Könige. Stadt entstand spontan im 13. Jahrhundert an den reichen Silbererzlagerstätten. Die Erträge der hiesigen Silbererzgruben machten für einige Zeit die böhmischen Könige zu den reichsten Herrschern in Europa. Um 1300 wurde hier eine Münzwerkstatt eingerichtet, wo man böhmische (Prager) Groschen prägte. Die Stadt hat eine reiche Kulturgeschichte. Unter Denkmalschutz stehender Stadtkern. Dominante ist die St. Barbara-Kirche (Schutzheilige der Bergleute), erbaut 1388-1565. Sehenswert: Netzgewölbe, Wappen, gotische Fresken. Königlicher Sitz und Münze war der Welsche Hof, ein gotisches Bauwerk mit Kapelle und Turm von 1296-99. Die wertvollen gotischen Innenräume sind der Öffentlichkeit zugänglich. Im 19. Jahrhundert wirkte hier eine ganze Reihe von Schriftstellern. In dem nahegelegenen Ort Sedlec sollten Sie Zeit für das "Knochenhaus" einplanen, hier wurden mit den Knochen von über 40.000 Menschen kunstvolle Arrangements wie Glocken oder Kronleuchter geschaffen.

Lidice 30 km westlich von Prag
Symbol des Kampfes gegen Faschismus. Nach dem Attentat auf den Reichsprotektor R. Heydrich wurde die Gemeinde am 10. Juni 1942 dem Boden gleich gemacht. Unter dem Vorwand, dass hiesige Familien mit den Attentätern im Kontakt standen, wurden 192 Männer erschossen, 196 Frauen und 105 Kinder wurden in KZ-Lager verschleppt. Heute ist das ganze Gelände nationale Gedenkstätte. Hier befinden sich ebenfalls ein Museum und der Rosengarten der Freundschaft.

Terezín 60 km westlich von Prag
Die Festung Theresienstadt wurde von Kaiser Joseph II zu Ehren seiner Mutter Maria Theresa gebaut. Der Ort erlangte traurigen Ruhm im 2. Weltkrieg als Auffanglager für über 160.000 Juden.

Veltrusy 27 km nördlich von Prag
Schloss Veltrusy wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut. Wertvolle Innenräume, darunter Schlosssaal und Schlosszimmer mit repräsentativem Charakter. Englischer Naturpark mit einer Fläche von 300 ha. Bauten im Empire und Romantischen Stil.

 
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